En garde! Prêts? Allez!
 

 

, Villiger Olivier

Das Klausturnier 2013 ist Geschichte

Die Fechtgesellschaft Küssnacht begrüsste anlässlich des Klausturniers 2013 über 150 Fechterinnen und Fechter aus dem In- und Ausland. In verschiedenen Kategorien von Jung bis Älter wurde um Punkte gekämpft.

Aus Küssnachter Sicht konnte in drei Wertungen der Tagessieg gefeiert werden: Pupille Herren: Jan Grossrieder, Minim Mädchen: Elin Villiger, Minim Burschen: Nick Grossrieder. Weitere Podestplätze erkämpften sich Joel Zwahlen (Benjamin), Rafaela Weiss und Natascha Graf (Minim) und Walter Dähler (60+).

Bilder 2013 von Renate Leuenberger

Bilder 2013 von Milena Imlig

Coupe de la Rose / Coupe des Anciens 2013

Damen: Martina Valär, AF Zürich

Herren 40/50: Christian Dousse, CE Laussane

Herren 60/70: Thomas Merky, AFZ Bern

Das Rahmenprogramm am Abend führte die anwesenden 30 Fechterinnen und Fechter zum Apéro in das Atelier Reichlin. In einer einzigartigen Atmosphäre wurden die Gäste von Atalja Reichlin in die Welt der beiden Künstler Adriano Piu und Pi Ledergerber eingeführt. Während dem anschliessenden Nachtessen im Küssnachter Restaurant Rössli bekam die Gesellschaft spontan einen musikalischen Einblick in das Schaffen der Fechterin Romy Tschui - sie beeindruckte als Romy Joy.

In eigener Sache
Am Küssnachter Turnierwochenende wurde über 150 Stunden gearbeitet. Die Arbeit wurde von 26 Helferinnen und Helfer, welche durchschnittlich rund 6 Stunden im Einsatz standen, geleistet. Dieser Effort für die Fechtgesellschaft Küssnacht hinter dem Buffet, als Juge, im Büro oder beim Auf- und Abbau der Fechtbahnen ist grossartig. Ohne diese Unterstützung wäre ein erfolgreiches Turnier nicht möglich. Nicht berücksichtigt sind in dieser Betrachtung die Aufwendungen vor und nach dem Turnier für zum Beispiel den Einkauf, Kuchen backen oder die Organisation. Einziger Wermutstropfen ist, dass diese Arbeit auf mindestens 10 weitere Personen zu verteilen wäre. Bei einem realistischen Turniergewinn könnte eine Helferstunde mit CHF 20 vergütet werden. Oder anders ausgedrückt, ein unterlassener Helfereinsatz kostet zukünftig CHF 120? Natürlich erhalten die Helferinnen und Helfer keinen materiellen Lohn, der erwirtschaftete Gewinn wird schliesslich für den Trainingsbetrieb benötigt - und die Küssnachter Resultate zeigen einmal mehr: dies ist eine gute Investition!